Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

"EKLATANTES POLITIKVERSAGEN ..."

   

Eine "klaffende" Kluft - die Schere zwischen Arm und Reich ...Eine "klaffende" Kluft - die Schere zwischen Arm und Reich ...

 

  • "Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder." (Dwight D. Eisenhower, US-amerikanischer General of the Army, 34. Präsident der Vereinigten Staaten, 1890-1969)
  • "Je reicher einer ist, desto leichter ist es für ihn, ein Lump zu sein." (Gilbert Keith Chesterton, Schriftsteller u. Journalist, 1874-1936)
  • "Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt." (Albert Einstein, bekanntester Wissenschaftler der Neuzeit, 1879-1955)

 

"Projektidee" zum Thema "Soziale Verantwortung" infolge eines Aufrufs der Initiative "startsocial e. V." unter Angela Merkels "Schirmherrschaft"...

Veröffentlicht am 10.08.2019

"Es wäre 'so einfach' gewesen ... alles hätte sich geändert, doch das tatenlose Merkel-Kabinett bewegte sich wieder einmal kein Mü' in die richtige Richtung!" "Es wäre 'so einfach' gewesen ... alles hätte sich geändert, doch das tatenlose Merkel-Kabinett bewegte sich wieder einmal kein Mü' in die richtige Richtung!"

Es dürfte das Jahr 2005 gewesen sein, als die Initiative "startsocial e. V." um "Projektideen" warb, welche "soziale Verantwortung" für eine bessere Welt zum Thema hatten. Als Schirmherrin der Initiative fungierte Angela Merkel.

Das Projekt, welches ich, im Alter von 23 Jahren, persönlich erarbeitete, trug den vielversprechenden Titel "Großoffensive zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Armut" ...

      

IM VORAB: Die Regierung unternahm keinerlei Anstalten, der Konzeption etwaige Aufmerksamkeit zuzurichten. Der Text wurde demnach in den Medien publiziert. Inzwischen sind weitere "Aufwertungen" einzusehen.

   

Eine Großoffensive zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Armut

Während wohlhabende Bürger dieser Gesellschaftsordnung im Luxus brausen, Trüffel und Kaviar schmausen und sich die Sinne mit Champagner berieseln, herrschen anderswo menschenunwürdige, desaströse Zustände in unserer "globalen Dorfgemeinschaft" vor. "Mittellosigkeit" und das "Brot der Tränen" sind der meisten Erdenbürger' Sold. Wirtschaftsmächte, Prominenz und das Kartell sind gefordert, ihren bescheidenen Anteil zu leisten, die ultimative Katastrophe abzuwenden.

Folglich wird eine Konzeption unternommen, dem Prinzip der Demokratie gerecht zu werden sowie eine nachhaltige Perspektive für Menschen einer „Dritten Welt“ zu schaffen.

HOFFNUNG müsste nicht "nur ein Wort" sein ...HOFFNUNG müsste nicht "nur ein Wort" sein ...

 

1.1 DIE IDEE

Es handelt sich um eine "Projektidee", welche mehreren gesellschaftlichen „Missständen“ Abhilfe verschafft. Hauptsächlich soll gegen Arbeitslosigkeit und Armut hierzulande und auf internationaler Ebene vorgegangen werden.

Produziert werden Zelte, Decken, Trinkwasseraufbereitungsanlagen, Lebensmittel in Konserven, diverse Güter in Pulverform (Milchpulver; Kartoffelflocken, etc.) und sämtlich' anderweitig erforderliche Produkte, die ein Überleben sichern.

Ein Viertel der Menschheit "stöhnt" unter akutem Hunger. Armut und Elend bestimmen den Alltag sehr vieler Menschen – obwohl die Erde ohne Weiteres (so die Statistiken) das Doppelte der Weltbevölkerung ernähren könnte. - Jahr um Jahr "fließen" Billionen in die Waffenaufrüstung einzelner Länder – nur ein Bruchteil solcher Gelder würde genügen, um dem Welthunger ein Ende zu bereiten.

Ebenfalls verhält es sich in unserer „ganzheitlichen“ Gesellschaftsordnung so, dass die Schere zwischen „Arm“ und „Reich“ unerträglich "klafft". Und dies nicht nur im Hinblick der Länder untereinander, sondern auch im Hinblick der Bürger innerhalb eines „Kulturraumes“. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer – ein Sprichwort, das auch unsere deutsche Realität beschreibt. Der Gedanke einer "Demokratie" hat keinerlei Hoheit - stattdessen herrscht das Prinzip eines radikalen "Kapitalismus'" vor. In Fakten lässt sich dies daran ersehen, dass

  • allein "das obere Zehntel" unserer Gesellschaft über "rund 47 Prozent" des gesamten Vermögens verfügt, während
  • "die unteren 50 Prozent der Haushalte [mit] weniger als 4 Prozent" der Einnahmen auskommen müssen. ("Das ärmste Zehntel hat überhaupt kein Vermögen, sondern ist in erheblichem Maße verschuldet.")

(Quelle: ver.di; Dr. Jürgen Glaubitz, Abteilungsleiter Wirtschafts- und Strukturpolitik, ver.di-Landesbezirk NRW)

 

HINTERGRÜNDE

Ursachen hierfür können dem gegenwärtigen Gesellschaftsmodell bzw. auch der Abkehr von der einst dominierenden "abendländischen Mentalität" zugeschrieben werden: Egoismus, Maßlosigkeit und Geldgier - "betrieben und gelebt" von einer Gesellschaftsklasse, die sich selbst zum Maßstab aller Dinge macht - haben Hochkonjunktur.

Der Überzeugung vom "Recht des Stärkeren" folgte ein Verlust an Rechtsempfinden und Moral! Zur fatalen Maxime wurde der "vergesellschaftete" Sozialdarwinismus, indem "Zufallsparadigmen" das Weltbild erklären sollten ...

Geschichtlich belegt, gab insoweit Charles Darwins "Theorie" Anstoß zum "Wettrüsten" und "Imperialismus"*1 - in unmittelbarer Folge entfachte sich der 1. Weltkrieg - da allerdings das Kräftemessen und die "Aufteilung der Erde" nicht entschieden waren, folgte alsbald ein 2. Weltkrieg, der schließlich unter Hitlers "sozial-darwinistischer Propaganda" zur "Erweiterung des Lebensraumes" für die "bessere Rasse" für sich "Rechtfertigung" postulierte und letztlich Millionen Menschen das Leben kostete. –

Wie man der tagtäglichen Ermordung der Juden im deutschen Volke beinah gänzlich schulterzuckend gegenüberstand, verhält es sich heute ebenso angesichts des Massensterbens von mehr als 200.000 Menschen täglich, welche vorwiegend durch Hunger dahingerafft werden (obwohl der Planet Erde "mühelos" ein Vielfaches der Weltbevölkerung "ernähren" könnte!).

 

MOTIVE

Hartz IV beispielsweise spricht sich für das Motto „Fördern und Fordern!“ aus. In einer Demokratie sollte das „Prinzip der Gleichheit“ angewandt werden und „die Stimme des Volkes“ Gehör finden – nicht länger darf man dem Willen von Wirtschaftspatriarchen und Lobbyisten genügen! -

Deshalb ist es nur zu legitim, endlich eine gebührende „Verteilung“ der bestehenden Gelder zu fordern. Und hierbei ist die Rede von derartigen Geldern, sprich "Einnahmen", welche in absolut keinerlei Verhältnis zu einem etwaigen "tatsächlichen Arbeitsaufwand“ oder einer "erbrachten Leistung“ stehen – Wirtschaftsmagnaten konnten schließlich erst durch die vereinte Arbeiterkraft ihrer Beschäftigten derart aufstreben, um das zu sein, was sie wurden – „steinreich“. Daher sollte berechtigterweise „Fördern und Fordern!“ auch zur bindenden Kür derer werden, die an der oberen Leiter unserer Gesellschaft stehen.

Der Kuchen ist ungerecht verteilt – die Stimme des Volkes wünscht sich in einer Demokratie Gleichheit und Gerechtigkeit.

Da aber das Leitbild der Demokratie penibel von "wirtschaftlichen Interessen" ferngehalten wird und man generell den Anspruch erhebt, was man „rechtmäßig“ verdient habe – seien es Millionen oder Milliarden – dürfe in unserem Rechtsstaat ebenso „rechtmäßig“ nicht einfach entwendet werden (wenn auch dem Allgemeinwohle der Gesellschaft "zuträglich"), kann der Ansatz einer „gleichheitlichen Teilung“ nicht realisiert werden.

Um der Notwendigkeit willen – angesichts des Wahnsinns Hunderttausender Toter täglich! – sollte der Zweck die Mittel allerdings durchaus heiligen! - Man kann nicht ständig nur am Einkommen der Geringverdienenden "schröpfen" – man muss der Wahrheit ins Gesicht blicken. Wie lange werden die Armen unserer (Parallel-)Gesellschaft noch still halten? - Still halten gegenüber dem grotesken Debakel / Unrecht, das man ihnen und ihren Familien aufbürdet? – Zivilisiert oder nicht zivilisiert – eine "Bauernrevolution" ist nicht zwangsläufig abzusehen: Gewaltausschreitungen, die auf Frust und Unzufriedenheit basieren, Strukturen von Bandenkriminalität und bürgerkriegsähnliche Zustände sind bereits der Anbeginn ...

 

1.2 DIE REALISIERUNG

Um Arbeitslose aus dem Sog ihrer Perspektivlosigkeit zu ziehen, muss "an einem Strang gezogen" werden. (Multi-)Millionäre stehen in der Pflicht, zur Kasse gebeten zu werden. Natürlich ist deren aufrichtig erworbenes Vermögen nicht anzutasten (obwohl man hinsichtlich der "Multis" längst schon hätte "blank ziehen" sollen!) Finanziert und getragen wird die Groß-Offensive also allein durch die Zinsen des Vermögens derer, welche über Gelder (die eigene Immobilie ausgeschlossen) von mehr als 1 Million Euro verfügen.

Die Rechnung sähe folgendermaßen aus:

Nehmen wir zum Beispiel nur das besagte „obere Zehntel“, das über ca. 50 Prozent des deutschen Gesamtvermögens verfügt. In Zahlen wären das ca. 2,1 Billionen Euro (Stand: 2004).

Bei einem Zinssatz von nur 2 % pro Jahr würde diese stolze Summe 42 Milliarden Euro erwirtschaften ("Zinseszinsen" wurden der Einfachheit halber vorerst nicht berücksichtigt).

Pro Monat stünde also ein Budget von 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

In den ersten Monaten müsste für die Anschaffung geeigneter „Immobilien“ – also Fabrikgebäude, Werkhallen etc. Sorge getragen werden (damit wäre übrigens auch dem „Immobilienverfall“ abgeholfen).

Deutschland weist 2.074 Städte auf. Um flächendeckend für jede Stadt wenigstens 1 Fabrikhalle – „Immobilie“ – zu erstehen, welche man je mit einem Anschaffungswert von 7 Millionen Euro bezifferte, könnte man "angedacht" bereits in 4 Monaten flächendeckend sämtliche, notwendige Fabrik- und Werkhallen vorweisen.

Die einzelnen Branchen untergliedern sich in Obst- und Gemüseverarbeitung (Konserven, Tuben, Saft, etc.). Ebenfalls gäbe es eine "Milchverwertung", in welcher der Rohstoff vorwiegend zu Milchpulver verarbeitet würde. Die Lebensmittel selbst würden hauptsächlich zu günstigen Konditionen von jenen Händlern aufgekauft, welche ansonsten eine "Lebensmittelvernichtung" anleiern: Ehe also „Butterberge“, Tomaten, Kartoffeln, Äpfel, etc. - sprich, „Ernte- und Produktionsüberschüsse“ - für die Stabilität der Wirtschaft „vernichtet“ werden, umgeht man derartig' ausuferndes Unterfangen, und konserviert stattdessen nach konventioneller Art allerlei Lebensmittelgüter. Denkbar wäre ebenfalls, saisonbedingt Arbeitslose zu „Erntehelfern“ einzustellen (die Bezahlung der fleißigen Saisonarbeiter durch ein "übertarifliches Entgelt" versteht sich dabei von selbst!), um - einfach organisiert – das Einsammeln, Ernten und Pflücken der vielen Tausenden Tonnen städtischer und/oder vernachlässigter Obstbestände zu betreiben.

Außerdem wären Standorte vorzusehen, welche sich auf die Trinkwasseraufbereitung mitsamt deren technischen Befindlichkeiten spezialisiert. Decken, Zelte, Feldbetten – und alles sonst, was für das tägliche Leben und Überleben notwendig ist, wäre/n gleichermaßen zur Produktion anzuberaumen.

Für die Sanierung, Einrichtung und Maschinen-Ausstattung der Fabriken wäre die "Rechnung" etwa wie folgt anzusetzen:

Würde man für jede Fabrik 50 Handwerker (regionale Arbeitslose: Maurer, Elektriker, Fliesenleger, Dachdecker, etc.) beschäftigen, käme man bei 2.074 Immobilien auf 103.700 Beschäftigte. Bei einem durchschnittlichen Bruttolohn von anzusetzenden 3.500 Euro wären monatlich rund 363 Millionen Euro zu leisten, wobei vom monatlichen Gesamtbudget noch mehr als 3,13 Milliarden (3.137 Millionen) zur Verfügung stünden.

Kämen hinzu auf jede Immobilie 10 „Führungskräfte“ (Architekt; div. Handwerkermeister; Projektaufsicht; ...) mit jeweils ca. 8.000 Euro (brutto), dann resultierten hieraus weitere Personalkosten (bezüglich aller Fabriken) von monatlich ca. 166 Millionen Euro.

Nachdem die Sanierungsarbeiten sämtlicher Fabriken abgeschlossen wären, könnte neuerlich über ein monatliches Gesamtbudget von 3,5 Milliarden Euro verfügt werden.

Berechnen wir vorausschauend monatliche Betriebskosten von 20.000 Euro pro Fabrik, dann wären diese auf 42 Millionen festzulegen.

Vom Gesamtbudget blieben also noch 3,458 Milliarden Euro, die nun auf die einzelnen „Produktionsstätten“ verteilt, ein frei verfügbares Budget von ca. 1,7 Millionen Euro pro Fabrik ermöglichten. Dieser monatliche Betrag wäre für Einrichtung, Ausstattung, Maschinen etc. aufzubrauchen und käme hernach (bei Fertigstellung der Fabriken) der Einstellung von Arbeitern zugute - bei 300 Beschäftigten pro Fabrik mit einem monatlichen Durchschnitts-Verdienst von 3.500 Euro (brutto) wären 1,05 Millionen Euro einzuplanen (Beschäftigte insgesamt: 622.200 „Arbeitslose“!). Die übrigen Gelder (weitere 650.000 Euro) pro Fabrik wären für Verpackung, für Logistik, Verschiffung usw. einzukalkulieren.

In Folge eines Zeitraumes von spätestens 2 Jahren könnte die Produktion aufgenommen werden.


1.3 ZIELE

Der Staat ist „Schirmherr“ dieses Vorzeigebeispiels für das soziale Ehrenamt. Im Vordergrund aller Organisation steht die unentgeltliche Produktion von „haltbaren“ Gütern und anderen lebensnotwendigen „Utensilien“ für Menschen in der „Dritten Welt“, welche jetzt, hier und heute "vor unseren Augen" an Hunger / Lebensmittelknappheit und (daraus resultierenden) Krankheiten sterben.

Das Schlagwort lautet: „Soziales Engagement steht über Wirtschaftlichkeit! Menschliches Leben über Profit!“

Die Arbeitslosigkeit wird zu einem Fünftel gesenkt. Löhne werden zu ordentlichen Tarifen entrichtet. Die Arbeiter können zufrieden sein – nicht zuletzt im Hinblick darauf, etwas Sinnvolles geleistet und produziert zu haben. Als zusätzliche Motivation zur Arbeitsproduktivität dienen regelmäßige Berichterstattungen, nämlich - wo und inwieweit die Güter zur Hilfe und zum Einsatz kommen konnten ...

Das „Ehrenamt“ hat der Staat als größte Institution inne: der Staat „leistet“ die rigorose Fertigung von (Lebensmittel-)Gütern aller Art, um sie dann als "kostenfreie Hilfeleistung" denjenigen Menschen zukommen zu lassen, welche sie mehr als dringend nötig haben.

Hilfswerke, die ihr globales Hilfsnetz bereits gespannt haben, obliegt die Güter-Verteilung. Um Korruption und Vetternwirtschaft mit den „kostenlosen Produkten für die Dritte Welt“ gar nicht erst aufkommen zu lassen, werden die "besten" und vertrauenswürdigsten Mitarbeiter von Hilfsorganisationen ausgewählt, welche sich durch ihren vorbildlichen, selbstlosen Einsatz bereits einen vortrefflichen Namen gemacht haben.


Um Solidarität, Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Demokratie tatsächlich zu „leben“, wird ein Gesetzbeschluss erforderlich sein. Ein Gesetz, dass der Kreis geschlossen werde, wobei sich der Starke für den Schwachen als loyal erzeigt.

  • Millionäre haben allein die Zinsen ihres Vermögens zu entrichten.

Ebenfalls wird ein Fonds gegründet, der sich dem Problem oder Phänomen der großbetrieblichen „Standortverschiebungen“ annimmt. Sei es Siemens, AEG oder der VW-Konzern – welche Firma auf Kosten der Wirtschaft hierzulande nur zur eigenen „Profitmaximierung“ Tausende Mitarbeiter entlässt, hat zukünftig

  • ein Entschädigungs- und Überbrückungsgeld für die Dauer von 10 Jahren zu leisten.

Bei einer Entlassung von 5.000 Mitarbeitern, welche durchschnittlich 3.000 Euro (brutto) verdienen, käme die Gesamtentschädigung für den Zeitraum von 10 Jahren auf 1,8 Milliarden Euro – sicherlich das Mindeste, was ein Konzern seinen langjährigen Beschäftigten im Zuge ungerechtfertigter und ungebührlicher Massenentlassungen zur Wiedergutmachung entrichten sollte.

Die Gelder sollten für die nächsten 5 Jahre zur wortwörtlichen Überbrückung der nunmehr „Arbeitslosen“ zur Verwendung kommen. Der Rest sollte dem „Fonds des Ehrenamtes“ zugerechnet werden, um weitere Anschaffungen (Fuhrpark, Fabrikerweiterung, Warenaufkauf zur Fertigung; etc.) zu gewährleisten.


Um einen Massengeldtransfer ins Ausland vorzubeugen (welchen Millionäre und Multimillionäre zur Beibehaltung „ihrer“ Zinsen betreiben könnten), sollte gleichwohl über eine gesetzliche Verankerung zur

  • vorweg festgesetzten Zins-Entschädigung oder
  • grenzüberschreitenden Zins-Erhebung

nachgedacht werden.


Größte Erfolge wären natürlich bei einem Aufbau auf internationaler Ebene zu erwarten. In wenigen Jahren gäbe es die „Dritte Welt“ nicht mehr. Weil die Millionäre und Multimillionäre sich natürlich dennoch "vermehren" würden, blieben die Einnahmen konstant bzw. würden sich um ein Mehrfaches noch steigern.

Anzuberaumen wäre der Aufbau zusätzlicher Fabriken, welche sich mehrheitlich auf die Fertigung technischer Apparaturen (z. B. Maschinen zur Feldbearbeitung) konzentrieren, die über allem unentgeltlich an die Dritten-Welt-Länder übermittelt werden. Schritt für Schritt könnte ein grandioser Aufbau erzielt werden, der sämtlichen Problemen dieser Welt gebührende Abhilfe verschaffen könnte – nur durch eine kleine, aber wirkungsvolle Initiative, welche die Stärksten dieser Gesellschaft zur Solidarität und Bruderschaft mit den Schwächsten anhält.

 

2. UNSER UMFELD

Betrachten wir etwaige "Ordnungen des Lebens", zeigt sich ein einleuchtendes Beispiel aus der Natur:

  • „Alle Flüsse laufen ins Meer, und das Meer läuft doch nicht über; an den Ort, wohin die Flüsse einmal laufen, laufen sie immer wieder.“ (Bibel, Prediger 1,7)

Der Kreislauf ist das Entscheidende: Die Flüsse münden ins Meer. Vom Meer aus bilden sich Wolkenmassen, die das lebenspendende Nass wieder an alle Orte dieser Erde tragen. Und so nehmen die Dinge ihren geordneten Lauf.

Auf die Wirtschaft angewandt, gelangen wir zu folgender Schlussfolgerung: Arbeiter und Geringverdiener geben ihre Lebenskraft, woraus die Firmen zu Macht und Größe erwachsen. Wenn jedoch die "Großen" den Kreislauf nicht mehr schließen wollen, indem sie ihre bereits unerschöpfliche Opulenz ganz für sich "beanspruchen" wollen, dann entsteht ein Ungleichgewicht, wie es jetzt auf dieser Welt zu verzeichnen ist:

  • Die kleinen Flüsse trocknen aus – Millionen Menschen sterben.

Demokratie ist zu einem "Luftschloss" geworden – eine Lüge, die „wohl“ klingt, aber nichts mit der Realität zu tun hat. Die Stimme des Volkes, die Stimme der Erde schreit nach „Verteilung“ und „Gerechtigkeit“. Doch die Politik ist wie eine Monarchin in bürgerlichem Gewand: Die Politik hält mehr auf die Worte des „Adels“ als auf die Rufe und das Flehen des „proletarischen Volkes“.

     

Die Völker werden BETROGEN, BELOGEN und AUSGEBEUTET! - Die Maxime "unserer" Beherrscher lautet: "REICHTUM IST ALLES!"Die Völker werden BETROGEN, BELOGEN und AUSGEBEUTET! - Die Maxime "unserer" Beherrscher lautet: "REICHTUM IST ALLES!"

Hunderttausende Arbeitslose könnten in unbefristeter Beschäftigung eingestellt werden. Ungezählte Tonnen an Lebensmitteln und anderen hilfreichen Gütern könnten vornehmlich in die „Dritte Welt“ verschifft werden. Der Kreis könnte sich schließen, die Kluft könnte "überwunden" werden – das Unrecht könnte gemildert werden.

Wird der "Kuchen" jedoch weiterhin derart ungerecht verteilt, wird weiterhin nur das „Recht des Stärkeren“ walten und herrschen – dann kann man vorausschauend wohl nur sagen: „Gnade uns Gott!“

Die Reichen sind erst das geworden, was sie sind, durch die „vereinte Arbeiterkraft“ ihrer Beschäftigten. Ausbeutung ist letztendlich immer der Anfang von Armut - sowohl für die Dritte Welt (Stichwort: „Kolonialherrschaft“) als auch für schwer arbeitende Menschen, die insgesamt nur unzureichend „entlohnt“ werden. Also kann man im Namen aller Betroffenen sagen: Es ist mehr als nur gerecht, wenigstens die „Zinsausschüttung“ aller im Reichtum und Luxus schwelgender (Wirtschafts-)Lobbyisten zu fordern. Und im Angesicht des fortdauernden Elends wäre es ebenfalls jawohl das Mindeste, dass die Reichen dieser Welt – noch ehe Fabriken zu produzieren beginnen können – durch den Aufkauf von Waren, ihren bescheidenen, kleinen Anteil leisten, um dem Sterben sofort hilfebringend entgegenzuschreiten.

 

3. DAS TEAM

  • Der Staat als „Gesetzgeber“ und vorbildlicher „Hauptinitiator des Ehrenamtes“ (in Korrelation mit der wohlhabenden Oberschicht)
  • (un-)spezialisierte Arbeitslose, einfache Menschen in sinnreicher Beschäftigung zur Herstellung und Produktion haltbarer (Lebensmittel-)Güter
  • Wohlfahrtsverbände und Hilfsorganisationen

 

4. ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Unter dem Aspekt des Leitgedankens einer Demokratie und ebenfalls im Hinblick auf die enorme Beschäftigungsmöglichkeit von Arbeitslosen, ist dem (Medien-)Imperium der Wirtschaft entgegenzutreten. Die Mehrheit des Volkes wird angesichts des tagtäglichen Massensterbens Hunderttausender zu sensibilisieren sein (unter entsprechender "Aufklärung") – denn aktuell handelt es sich um eine real betriebene „Massenvernichtung“ ganzer Völkerschaften (welche man 1995 in einem Gipfeltreffen als „Müll-Volk“ bezeichnete)*2 => betrieben durch machtgierige Wirtschafts-Diktatoren, welche den geschichtlichen Holocaust beileibe schon in den Schatten sämtlich verübter menschlicher Gräueltaten stellen.

Unter der „SS“ entschuldigte sich das Volk, indem es sich herausredete, von dem menschenunwürdigen Vorgehen nichts gewusst zu haben. Heute sterben tagein, tagaus Hunderttausende Menschen im Beisein eines Großaufgebots von Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen, etc.) – ohne dass sofortige Hilfs- und Rettungsmaßnahmen sämtlicher Art eingeleitet würden (!) – das Recht des Stärkeren regiert. Und die Schwächeren bleiben auf der Strecke ...

 

Silvia Walther

 

  • *1: „Die Konflikte zw. den imperialist. Mächten beim Streben nach neuen Rohstoffquellen, Absatzmärkten, Einflusssphären und Militärstützpunkten führten zunächst zu regional begrenzten Kriegen und schließl. zum 1. Weltkrieg. Die Aufteilung der Erde auf Kosten der vorwiegend nichtweißen Bev. wurde in Europa und in den USA durch pseudowiss. Thesen - u. a. Sozialdarwinismus – und durch Sendungsideologien gestützt und gerechtfertigt.” (Quelle: „Farbiges großes Volkslexikon“; Band 5; Stichwort: „Imperialismus“)
  • *2: „... vom 27.9.1995 bis zum 01.10.1995 [organisierte] die ‚Michail Sergejewitsch Gorbatschow Foundation’, die von den USA finanziert wird, ein Treffen mit 500 der weltweit wichtigsten Politiker, Wirtschaftsbosse und Wissenschaftler, inklusive George W. Bush [zu dieser Zeit war er noch nicht US-Präsident], der Baronin Thatcher, Tony Blair, Zbigniew Brzezinski, sowie George Soros, Bill Gates, dem Futuristen John Naisbitt, usw., die weltweit berühmtesten Personen, die sich im Fairmont Hotel in San Francisco zu einer hochrangigen Konferenz zusammenfanden und über Probleme wie Globalisierung diskutierten und wie man der Menschheit hilft, ins 21. Jahrhundert einzutreten. Informationen von He Xin zufolge waren die herausragendsten Menschen der Welt in der Versammlung der Meinung, dass im 21. Jahrhundert lediglich 20 Prozent der Bevölkerung ausreichen werden, um die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Welt stabil zu halten. Die anderen 80 Prozent, beziehungsweise 4/5 der Weltbevölkerung werden zu menschlichem Abfall und sind nicht in der Lage, neue Werte zu erschließen. Die anwesenden Personen dachten, dass diese überflüssigen 80 Prozent der Bevölkerung ein Müll-Volk sind und ‚High-Tech’-Methoden angewandt werden sollten, um sie schrittweise zu vernichten.“ (Quelle: Die Neue Epoche online; „Der Krieg [3. Weltkrieg] ist nicht weit; er ist der Geburtshelfer für das chinesische Jahrhundert!“; 24.11.2005)