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TALFAHRT - MIT VOLLEM KURS VORAUS!

„Offen gesagt, quält mich das Bewusstsein, dass sich die Menschheit [...] durch den Nihilismus, dem sich die sogenannte gebildete Meinung bereitwillig anpasste, auf einen Kurs der unwillkürlichen Selbstzerstörung festgelegt hat. Damals wurde das Ticken der Weltuntergangszeitbombe ausgelöst.“ (Fred Hoyle; Astronom u. Mathematiker, 1915-2001)„Offen gesagt, quält mich das Bewusstsein, dass sich die Menschheit [...] durch den Nihilismus, dem sich die sogenannte gebildete Meinung bereitwillig anpasste, auf einen Kurs der unwillkürlichen Selbstzerstörung festgelegt hat. Damals wurde das Ticken der Weltuntergangszeitbombe ausgelöst.“ (Fred Hoyle; Astronom u. Mathematiker, 1915-2001)

  • "Wer mit dem Unheil schwanger geht, wird eines Tages die Katastrophe gebären." (Christa Schyboll, Autorin, *1952)
  • "Bei all dem Schrecklichen, das laufend in der Welt geschieht, ist der Niedergang nicht nah, sondern da." (Kurt Haberstich, Schweizer Buchautor u. Aphoristiker, *1948)
  • "Fünf nach zwölf. Und das Nebelhorn stößt immer noch auf taube Ohren." (Harald Schmid, Aphoristiker, *1946)

"Kurz vor Schluss ..." Vol. 2

Veröffentlicht am 13.08.2019

Autoren, Politiker, Historiker und Philosophen haben sich kontrovers mit den Ursachen für den Ersten und Zweiten Weltkrieg auseinandergesetzt, suchten nach Antworten auf die Frage von Rassismus, Völkermorden und Euthanasie in deren niedersten Form. 

Die Lage scheint zu eskalieren ... Allerorten tun sich Abgründe auf, die uns mit einer "brutalen" Ausweglosigkeit konfrontieren, dass man meinen möchte, die Welt läge in ihren letzten Zügen ...

WIE BIZARR! - Chaos und Anarchie haben stete Konjunktur!WIE BIZARR! - Chaos und Anarchie haben stete Konjunktur!

Politik hat längst an Glaubwürdigkeit verloren, Gesellschaft definiert sich ausschließlich über Ellenbogen und Konsum; Wissenschaft ist uns zur höchsten Instanz für alle Fragen und Entscheidungen von Leben und Dasein geworden – und die Kirchen halten’s unentwegt mit scheinheiliger Diplomatie und Doppelzüngigkeit – wohl nicht zuletzt um der Subventionen und sensiblen (Kirchen-)Steuerzahler willen ... 

Es deutet darauf hin, dass allerlei aufgekommene "Scheusale" in der kurzen Geschichte der Moderne nur "Vorboten" seien - so spricht der berühmte Astronom Fred Hoyle vom „Ticken der Weltuntergangszeitbombe“. Und von einer "nihilistischen Selbstzerstörungswut" weiß der Reporter Daniel Binswanger über so manch randalierende Jugendbanden zu berichten. – „Wenn das noch nicht der Zusammenbruch ist, dann ist es unleugbar der Zerfall!“, heißt es über den gesellschaftlichen Kahlschlag aller Werte im Geschichtswerk „The Columbia History of the World“. 

Der Artikel (mitsamt ersichtlichem "Einführungstext") wurde 2005 veröffentlicht - die überarbeitete Version "'Kurz vor Schluss ...' Vol. 2" hat in Sachen "Aktualität" nichts eingebüßt - und wurde deshalb in die vorliegende Chronologie "eingearbeitet" ...

 

Ein enthüllender Bericht über eine unaufhaltsam voranschreitende Tragödie der Menschheitsgeschichte

"KURZ VOR SCHLUSS ..." VOL. 2

Dschungelkapitalismus, soziale Ungerechtigkeit, Krieg und Vandalismus - sexueller Missbrauch von Kindern, Gewaltverbrechen, Terror! Die Gesellschaft ist ratlos und die Kirchen üben sich andauernd nur im Schweigen. - Ja, sind wir denn von allen guten Geistern verlassen? Was ist bloß los auf dieser "gottverlassenen" Erde?

"Hat das Leben einen Sinn?" - In einem Kongress im Jahre 2005 waren sich "hochkarätige" Vertreter der Wissenschaft darüber einig, dass es "dumm" sei, die Frage nach dem Sinn des Lebens überhaupt zur Diskussion zu stellen ..."Hat das Leben einen Sinn?" - In einem Kongress im Jahre 2005 waren sich "hochkarätige" Vertreter der Wissenschaft darüber einig, dass es "dumm" sei, die Frage nach dem Sinn des Lebens überhaupt zur Diskussion zu stellen ...

Hardcore, Death Metal, Dark Rock benebeln uns mitsamt okkult-schwarzen Klängen die Sinne: Mystik, rohe Gewalt, Jähzorn, blanker Hass und teilweise Diabolie – die dunkle Seite des Daseins. Ein tristes, manchmal gar brutales Spiegelbild unserer Gesellschaft, ein oft sexistisch ausartendes Horrorszenario, das dröhnend, hämmernd, schreiend und stetig "wild" – die Gedankenwelt "berauschter Fans" durchschwemmt. Natürlich legal auf dem Markt erhältlich ...

  • "Die Musik hat von allen Künsten den tiefsten Einfluss auf das Gemüt ..." (Napoleon Bonaparte, Kaiser von Frankreich, 1769-1821)

Unsere "Vorbilder" verbringen ihr Leben in Saus und Braus - prominente Leute sind gewohnt, ihre Lebensziele im Felde der Bequemlichkeit, der Schwelgerei und des Luxus' "abzustecken". 

Die Reichen und Schönen, Glanz und Glamour - Opium fürs Volk! - dort träumen Teenies zu stehen, nämlich auf dem Treppchen, wo man als „Star und Sternchen“ umjubelt und gefeiert wird. Junge Frauen formulieren ihre Ambitionen als solche, einen reichen, alten Mann heiraten zu wollen – nicht etwa um der Liebe willen – sondern im banal formulierten Ansinnen, „diesen zu beerben“, wenn er einmal – hoffentlich ganz schnell! – das Zeitige segnet.

Macht - sie ist es, welche die Ziele des Staates formiert und lenkt. Doch die einzelnen Herrscher des Systems begreifen sich längst nicht mehr als „Diener des Volkes“ – eine fürwahr verstaubte Begrifflichkeit einer längst vergangenen Geistesgegenwart einer Politik, der man heute höchstens ein '"Hohn erfülltes" Kopfschütteln erwidern mag.

Sicherlich nicht ungerechtfertigt, gilt der Staat uns zunehmend als Feind; die Regierung hat ihre Autorität verbüßt – machtbesessene, kleingeistige Despoten beherrschen das System - "auf Teufel komm raus" ist für "sie" Ausbeutung und Raubbau "Programm" ... 

In diesem Zusammenhang gibt auch der vormalige Chefredakteur Helmut Markwort im Focus-Magazin zu bedenken, dass die Mitglieder der EU „drauf und dran“ seien, „Grundwerte des alten und neuen Europa zu beschädigen.“ (2005)

Und woanders heißt es:

  • „Wir bestimmen über andere, als sei es das Selbstverständlichste dieser Welt. Gut, Tiere und Pflanzen – was ist das schon. [...] Wir formen, gestalten und züchten sie, wie es uns gefällt. Und so tun wir es auch mit den Menschen. Wer die Macht hat, wird sie nutzen. Für sich und gegen den anderen. Einige reden von der Ellenbogengesellschaft, während andere ... unbeschwert jene bewundern, die ihre Ellenbogen richtig einzusetzen verstehen.“ (Medienmagazin „pro“, B. Richter)


DIE UNERSÄTTLICHE GELDGIER DER KAPITALISTEN - VETTERNWIRTSCHAFT IM GROßEN STIL

Der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau gestand sich ein: „Wir müssen eine Politik wiedergewinnen, die sich an Werten orientiert!", worin ihm sein ‘trauter Nachfolger Horst Köhler mehrmals - und das so gänzlich offensiv - beipflichtete.

Unser blauer Planet hat genügend Reserven, um jedem einzelnen Erdenbürger ein erträgliches Leben bieten zu können. Frieden ist ja schon lange das Ziel internationaler Konventionen ... Ja, Terrorismus ist zwar schon ein Thema – da muss man eben intervenieren, auch wenn das Verluste kostet, das ist leider nicht zu ändern! - aber insgesamt stehen die Zukunftsprognosen gut bis sehr gut: Die Menschheit befindet sich auf ihrem besten Weg seit ihrer Geschichte – man denke nur einmal an die Abrüstungsverträge der großen Staaten, die verschiedenen Umweltgipfel, die Menschenrechtsvereinigungen oder an den Zusammenschluss der meisten europäischen Länder, ein einmaliges Staatenbündnis, wovon vor Jahren noch nicht einmal die Rede sein konnte! Alles in allem geht die Menschheit verheißungsvolle Schritte in eine neue Ära des friedlichen Miteinanders, auf einem gemeinsamen Weg der gegenseitigen Würde, Akzeptanz und Toleranz!

Vielversprechende, großartige Worte, nicht wahr? – Jedoch nichts als leere Phrasen - weiße Tünche, die man auf die Oberfläche bröckelnder Fassaden schmiert! Denn unsere Erde kapituliert, angesichts des habgierig betriebenen Raubbaus, der gnadenlosen Bemächtigung ihrer Rohstoffe. Millionen Schlote treiben weiterhin giftige Industrieabgase in die Atmosphäre und die Flüsse dienen weiterhin als billige "Möglichkeit", irgendwelche Chemikalien zu entsorgen: Ozonfraß, Gletscherschmelze – Klimakatastrophen sind nur ein paar der vielen Konsequenzen. Unartgerechte Massentierhaltung, die man aus Profitgier betreibt, lässt das Schlachtvieh aufstöhnen; Tierversuche im großen Stil kennen kein Erbarmen, kein Tabu und keine Toleranz – schließlich sind Affen, Hunde, Katzen, Hasen, Mäuse und Ratten dem niederen Entwicklungsstadium der Evolution zuzuschreiben und stellen doch dahergehend keinen sonderlichen Verlust dar! - „Außerdem darf man nicht die gewaltigen medizinischen Fortschritte vergessen, die es beispielsweise erst möglich gemacht haben, Präparate zu entwickeln, die am empfindlichen menschlichen Auge verwendet werden können. Das war in der Tat eine besondere Herausforderung, die uns viel Mühe, Zeit und Aufwand gekostet hat!“

Unsere Gesellschaft ist von Arroganz, Gefühllosigkeit, Heuchelei, Betrug und Intoleranz durch und durch zersetzt – man blicke doch nur um sich! In den Familien fängt es an, wo so manch ein Kind unter der Tyrannei und Brutalität der eigenen Eltern zu leiden hat, wo der kleine, süße Liebling plötzlich zum unfolgsamen, widerspenstigen Rebellen pubertiert, wo "Fremdgehen" der Regel entspricht! In den Schulen geht es weiter, wo Rassenhass, Neid, Mobbing und Gewalt auf der Tagesordnung stehen. Und schließlich reicht das Geflecht der Verantwortungslosigkeit, Ignoranz und Tatenlosigkeit innerhalb unserer Gesellschaft bis hinauf zur großen Politik.

So mag auf die lauteren Motive der einzelnen Volksvertreter heute kaum mehr jemand recht vertrauen, da das reinliche Image derselben durch Bestechlichkeit und Korruption oftmals überschattet wurde. Aber Hand aufs Herz – eigentlich kann man es diesen bedauernswerten Kandidaten, deren Betrügerei lapidarer Weise ins Rampenlicht geraten ist, doch gar nicht verübeln! Jedenfalls sind sie auch nur Menschen und wieso sollten gerade sie sich an solchen Maßstäben oder Gewissensfragen orientieren, die doch gemeinhin an Relevanz und Gültigkeit verloren haben?

Möchte mir, als Politiker, irgendwer ein paar Hunderttausend Euro „bereitstellen“, nur für so eine kleine machbare „Gefälligkeit“, warum sollte ich solch ein verlockendes Angebot ausschlagen? Da sagen doch nur irgendwelche verklemmten Gesellschaftsmaßregler oder idealversessenen Moralapostel „nein“ und insgeheim würden sie wahrscheinlich dasselbe tun! – Kleinere Geldaufwendungen für den einen oder anderen Zweck sind schließlich gang und gäbe, und das entspricht der Realität! – Die Devise ist doch ganz klar: Wo kein Kläger, da kein Richter!

Der gleichen Auffassung ist übrigens Paul R. Huot – seinerseits selbst ein Richter, der es also wissen muss:

  • „Die Dinge sind nicht mehr schwarz oder weiß. Alles ist grau. Die guten Manieren sind verloren gegangen. Die Höflichkeit ist verloren gegangen. Der Anstand ist verloren gegangen. Immer seltener unterscheidet man zwischen Recht und Unrecht. Heute ist es keine Sünde, wenn man eine Straftat begeht, sondern wenn man sich erwischen lässt.“

Und die ehemalige britische Premierministerin resigniert nunmehr schon beim Anblick des düster voranschreitenden Debakels:

  • „Als ich mich in jüngeren Jahren voller Hoffnungen, Ideale und Wünsche politisch betätigte, glaubte ich wie viele meiner Kollegen jahrelang, dass alles in Ordnung kommen würde und dass wir eine schönere und leichtere Zukunft hätten, wenn wir erst einmal gute Wohnverhältnisse hätten, gute Ausbildungsmöglichkeiten und einen annehmbaren Lebensstandard. Wie wir inzwischen wissen, ist das nicht der Fall.“ 

Durch ihre impertinente Raffgier trieben Mächtige die Gesellschaft in den Ruin!Durch ihre impertinente Raffgier trieben Mächtige die Gesellschaft in den Ruin!

EIN UNHEILBRINGENDER WANDEL DER WERTE

Spaßgesellschaft, Konsumgesellschaft, Wegwerfgesellschaft oder Ellenbogengesellschaft sind Begriffe, die nicht mehr viel Aufsehen erregen. Wir haben gelernt, mit dem Wandel der Werte umzugehen. Die Frage gilt nicht mehr der Wahrheit, sondern der Vermarktung - wer besser „rüber kommt“, wer schlagkräftiger ist und stärker "auszuteilen" vermag, der geht als Sieger aus dem Ringe hervor!

Wer spricht die Wahrheit? Oder: Was ist überhaupt die Wahrheit? – das steht nicht zur Debatte, sondern wer sich „volksnäher“ präsentiert, wer ein stärkeres Kontra gibt. – Auch hier hat lange schon der sogenannte „Sozialdarwinismus“ Einzug gehalten, wobei die ursprüngliche "Theorie", welche auf Charles Darwin zurückzuführen ist, vorbehaltlos selbst von "hartgesottenen" Kirchenvertretern geduldet und anerkannt wird. Man hat der Theorie grundsätzlich nichts entgegenzusetzen, obgleich es sich letztlich um ein Thesenkonstrukt handelt, das prinzipiell jegliche Moral und Werte wie die "goldene Regel" überflüssig macht! Und in der Tat sind wir allemal so weit, dass der Glaube an eine "höhere Instanz" als überaus „störend“ für die fortschrittliche und freie Entfaltung unserer Gesellschaft empfunden wird!

  • „So, wie wir die Moral nicht mehr nötig haben, so auch nicht mehr die Religion!“ (Friedrich Nietzsche; weltberühmter Philosoph, 1844-1900)

Der britische Autor Malcolm Muggeridge nahm einst vorweg:

  • „Die Nachwelt wird sicher erstaunt und, wie ich hoffe, sehr belustigt sein, dass ein derart schlampiges und nicht überzeugendes Theoretisieren so schnell die Gedankenwelt des 20. Jahrhunderts gefangen nehmen konnte und in weiten Kreisen leichtfertig angewandt wurde.“

Der bekannte britische Philosophieprofessor Antony Flew wird in einem Artikel wie folgt zitiert:

  • „Es ist schwierig geworden, auch nur den ersten Schritt der naturalistischen Evolutionstheorie zu denken, aus dem die ersten reproduzierfähigen Organismen entstanden sein sollen.“

„Ich habe den Eindruck,“, meint jedenfalls der Genetiker C. H. Waddington im Hinblick auf die Argumentation, dass Genmutationen "die Antwort" für das reiche Artenvorkommen auf Erden seien, „das sei die Logik eines Geisteskranken, und ich denke, wir sollten eine bessere Erklärung finden.“

„Aber schließlich“, weiß David Pilbeam im Vorwort des Buches Die Jagd nach dem ersten Menschen festzustellen, „arbeiten hier Wissenschaftler, die auch nur Menschen sind. Viel steht auf dem Spiel, denn Ruhm und Publicity sind verlockend.“

 

"DAS TICKEN DER WELTUNTERGANGSZEITBOMBE" - EIN AUFSCHREI ZUR BESINNUNG

1948 hielt General Omar N. Bradley zum Jahrestag des 30-jährigen Waffenstillstands von 1918 eine Ansprache, deren klare Worte heute mehr denn je an Gültigkeit verbuchen:

  • „Wir haben zu viele Männer der Wissenschaft ... Wir haben das Atom erforscht und die Bergpredigt verworfen. ... Unsere Welt ist eine Welt der nuklearen Riesen und der ethischen Säuglinge. Wir wissen mehr über Krieg als über Frieden, wir wissen mehr über das Töten als über das Leben.“

Henry Kissinger, ein angesehener Politiker, machte keinen Hehl daraus, als er von der "Notwendigkeit" sprach, „fortwährend rund um die Welt kleine Kriege herbeizuführen, um die ökonomische Aufstellung der Supermächte aufrechtzuerhalten“. (Ramon Bennetts’ enthüllender Bestseller „Die Wand“; S. 259) - Zum Leidwesen der Ärmsten dieser Welt, der Schwächsten, denen die Starken ihren Anspruch aufs Überleben enteignet haben.

Wie gesagt, das Problem ist nicht etwa, dass unser blauer Planet Erde zu wenig Güter produzierte - das Problem liegt ganz einfach in der Verteilung! Nicht etwa, dass man hierzu nicht die Möglichkeiten hätte, denn die Logistik hat sich schließlich längst ihrer „Superlative“ ausgezeichnet – nicht etwa, dass man über keine Transportmittel oder -verbindungen verfügte, nein, das ist es alles nicht. Auch sind es nicht diverse "Sanktionen" oder etwaige "Unruhen" innerhalb der Staaten, derentwegen man dem Defizit nicht abhelfen könnte – da ist man auch schon ganz anderen Schwierigkeiten „Herr geworden“ ...

Die Wahrheit ist schlicht, dass es am Wollen bzw. Nichtwollen liegt – an jenem Willen, etwas jetzt sofort und heute zu tun: Nämlich, sämtliche Hebel in Bewegung zu setzen, um notwendige Hilfsprojekte aller Art anzukurbeln. Hilfsprojekte, die man schließlich ohne große Mühsal auch für die Weltmetropole New Orleans zuwege brachte (New Orleans wurde im Jahre 2005 vom Hurrikan "Katrina" heimgesucht); weltweit nutzte man da die Gunst der Stunde, um die Solidarität, die Verbundenheit des eigenen Landes mit und für Amerika anzupreisen, indem man der opulenten Supermacht sogleich Güter „en masse“ und technisches Hilfsgerät ohne Ende unterbreitet hatte.

Hier hat sich die Welt stark gemacht – ein Paradebeispiel - und es war nicht einmal die Rede von der Frage über die Finanzierung solchen Aufgebots an Hilfsmaßnahmen! Dahingegen ist kein Raum und keine Möglichkeit für die Schwächeren auf Erden (Stichwort: "Dritte Welt") – das ist nun einmal der Lauf der Dinge ...

Brutal, unbarmherzig, schonungslos, kaltherzig – barbarisch, fatal und fundamentalistisch im Sinne des Sozialdarwinismus'!

  • „Offen gesagt, quält mich das Bewusstsein, dass sich die Menschheit nach dem Erscheinen von [Darwins] ‚Die Entstehung der Arten’ durch den Nihilismus, dem sich die sogenannte gebildete Meinung bereitwillig anpasste, auf einen Kurs der unwillkürlichen Selbstzerstörung festgelegt hat. Damals wurde das Ticken der Weltuntergangszeitbombe ausgelöst.“ (Fred Hoyle; Astronom)

Geerntet, was man gesät': Insbesondere die kommenden Generationen sind einem "Spießrutenlauf" ausgeliefert - die Vorlage dazu lieferten die Beherrschenden des Systems ... Die Geleise sind zerschlissen, das Fundament marode - "uns" steht eine Fahrt ins Ungewisse bevor ...Geerntet, was man gesät': Insbesondere die kommenden Generationen sind einem "Spießrutenlauf" ausgeliefert - die Vorlage dazu lieferten die Beherrschenden des Systems ... Die Geleise sind zerschlissen, das Fundament marode - "uns" steht eine Fahrt ins Ungewisse bevor ...

WELCH GROßE UTOPIE VON "SOZIALER GEMEINSCHAFTLICHKEIT"!

  • „Die Konzerne funktionieren nur nach einem Prinzip: Gewinnmaximierung. Sie tragen keine normative Verantwortung für die Gesellschaft. Und gleichzeitig steigen die Leichenberge. Tausende Menschen sterben jeden Tag an Hunger und seinen unmittelbaren Folgen – auf einer Welt, die ohne Problem das Doppelte der Weltbevölkerung ernähren könnte. ... ‚Das ist die Realität und nicht die vorgespielte Realität der Konzerne.’ Menschen sterben an Hunger nicht aus Fatalität, sondern weil sie ermordet werden. ... Das ist einfach das Recht des Stärkeren.“ (OÖ-Nachrichten vom 09.10.2005; „Das Imperium der Schande“; ein Interview mit Jean Ziegler)

John F. Kennedy sagte einmal: „Selbstbestimmung ist nur ein Schlagwort, wenn die Zukunft keine Hoffnung bietet.“ – Und Abraham Lincoln gab zur Weisung: "Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst." - So ist die Freiheit an sich zwar anzustreben und gut, aber ohne eine ihr vorgegebene Richtschnur, artet die Freiheit des einen schnell zur Drangsal des anderen aus, wie es auch nachstehendes Zitat veranschaulicht: „Ein Großteil des Leids auf der Welt ist eine direkte Folge des Missbrauchs des freien Willens, [der uns gewährt ist]“ („Erklärung der Prinzipien des Konservativen Judaismus“). Noch deutlicher drückt es in diesem Zusammenhang die Bibel aus:

  • „Der Mensch [hat] über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht.“ (Altes Testament, Prediger 8,9)

Globalisierung treibt unsere Wirtschaft voran – Geld kommt zu Geld und der Reichtum Einzelner steigt ins Unermessliche. Doch die Probleme der vielen Länder und Menschen nehmen zu.

  • „Da flossen Tränen von Unterdrückten, die keinen Tröster hatten; und weil die Hand ihrer Unterdrücker zu stark war, konnte sie niemand trösten.“ (König Salomo, AT, Pred. 4,1)

Das ausufernde Leid, das immens vielen Menschen widerfährt, geht "aufs Konto" der Regierenden, welche keinerlei Ambitionen zeigen, Erbarmen walten zu lassen ...Das ausufernde Leid, das immens vielen Menschen widerfährt, geht "aufs Konto" der Regierenden, welche keinerlei Ambitionen zeigen, Erbarmen walten zu lassen ...

Angenommen, die Machthaber einigten sich endlich auf eine „sozial-staatliche“ Verteilung der Güter, so dass man im Gegensatz zum geltenden „Recht des Stärkeren“, mit „gutem Willen“ einen „Ausgleich“ schaffte, wodurch „nach dem Grundsatz der Gleichheit [unser] Überfluss dem Mangel jener [Bedürftigen] abhelfen“ (NT, 2. Korinther 8,13) könnte – würde da unsere vormalige "abendländische Mentalität" nicht bereits mit voller Wucht an ihre eigenen Grenzen prallen?

Oder könnten wir je erwarten, dass der reichste Mann der Welt, Bill Gates (Stand: 2005), neben seinen erlauchten Milliardärskumpanen und jenen steinreichen Illuminaten anderer Zünfte ihren Reichtum, im gemeinschaftlich-demokratischen Willen, aufzuwenden bereit wären, um Abhilfe oder wenigstens einen „Ausgleich“ für die Ärmsten dieser Welt zu schaffen, die Tag für Tag den Hungertod sterben? -

Beschämend nehmen die Dinge ihren Lauf, die heranwachsende Generation weiß weder mit sich noch mit ihrer Umwelt etwas anzufangen, hat auf die Frage nach dem Sinn des Lebens nur ein Achselzucken übrig. - Es wäre jedenfalls „dumm“, sich darüber Gedanken zu machen, was der „Sinn des Lebens“ sei, wetterte kürzlich der eine oder andere Vertreter eines prominent besetzten Zusammentreffens verschiedener Wissenschaftler, die sich ernstlich um die Beantwortung derselben Frage bemüht hatten. („Der Mensch, ein schlechtes Ausgangsmaterial“ – „Gelehrte und Visionäre skizzierten ‚Entwürfe für eine Zukunft mit Sinn’“; Standard-Nachricht v. 12.09.05)

Ebenso die Kirchen scheinen heute außerstande, den Menschen eine Stütze zu bieten. Es ist ja gar nicht lange her, da ist besonders sie – die päpstliche Kirche, buchstäblich ins "Fettnäpfchen" gerannt, indem sie "ihren Heiland" verleugnete, um dem großen Führer Hitler die Hand zu reichen, der dann 1933 - im Gegenzug zur „kirchlichen Neutralität“ - ein „Reichskonkordat“ bewilligte, das die Fortzahlung der Kirchensteuer bis heute reglementiert.

Aber gut, dies sei dahingestellt. Immerhin haben wir einen wundersamen Ersatz für jede päpstliche "Eminenz": Schließlich verspricht uns die "Wissenschaft", sie könne „Blinde wieder sehend“ machen und „Lahme wieder gehend“. – „Wissenschaft ist für alle da!“ – „Wissenschaft gibt Antworten für Suchende!“ – ein wahres Schlaraffenland für alle Wissbegierigen, für alle Jünger der Moderne.

  • „Es ist eine Zeit, in welcher die Wissenschaft mehr verherrlicht wird als je zuvor. Es ist eine Zeit, in welcher wir von Wissenschaftlern umgeben sind und unser ganzes Leben davon bestimmt wird. Man kann nicht einmal mehr in Ruhe geboren werden, da steht schon ein Wissenschaftler und schaut zu. Und wenn man stirbt, steht oft eine ganze Menge an Wissenschaftlern um dich herum. Und wenn du dich um eine wichtige Stellung bewirbst, so fällst du in die Hände von Psychologen ... Und unsere Politiker sind auch an Händen und Füßen gebunden ... Überall sind es die Wissenschaftler, die alles bestimmen, was wir tun und machen. Die Wissenschaft ist der Götze unserer Zeit ...“ (Prof. Dr. Dr. William J. Ouweneel; „Mythos Wissenschaft – ein Blick hinter die Kulissen“, *1944)


EINE FOLGENSCHWERE ANKLAGE

Eine große Wende hat sich in der Menschheitsgeschichte vollzogen. Der abendländischen Mentalität wurde spätestens seit der Publikmachung von Charles Darwins Werk "On the Origin of Species" mehrheitlich der Rücken zugewandt: Der „Kampf ums Überleben“ und „das Recht des Stärkeren“ heizten stattdessen die erregten Gemüter der Nationen untereinander an. Im Wetteifer wurden schon bald weltweite Besitzansprüche geltend gemacht, die brutale Ausbeutung der schwächeren und „unterlegenen“ Länder erreichte ihren Höhepunkt:

  • „Die Aufteilung der Erde auf Kosten der vorwiegend nichtweißen Bevölkerung wurde in Europa und in den USA durch pseudowissenschaftliche Thesen, u. a. dem Sozialdarwinismus, und durch Sendungsideologien gestützt und gerechtfertigt.“ (Stichwort: "Imperialismus"; „Farbiges großes Volkslexikon“, Band 5)

Ferner heißt es da ("Farbiges großes Volkslexikon", Band 5):

  • „Die Konflikte zw. den imperialistischen Mächten beim Streben nach neuen Rohstoffquellen, ... Einflusssphären und Militärstützpunkten führten zunächst zu regional begrenzten Kriegen und schließlich zum 1. Weltkrieg.“ -

Ja, der 1. Weltkrieg war entfacht! Und jetzt ließen es die "Mächtigen" erst so richtig krachen: „Als imperialistischer Machtkrieg begonnen“ (Volkslexikon, Stichwort: „Erster Weltkrieg“, Band 12), nahm der 1. Weltkrieg bisher nicht gekannte Ausmaße des gegenseitigen erbitterten Kampfes an und forderte einen weltweiten Tribut von mehreren Millionen Menschenleben.

Große Denker, Philosophen und Pragmatiker hatten indes grundlegende Akzente für die allgemeine Gesinnung gesetzt. Friedrich Nietzsche bestach mit seinen provokativen Lehrsätzen: „So, wie wir die Moral nicht mehr nötig haben, so auch nicht mehr die Religion!“ Vehementen Beifall klatschen vereinzelte Anhänger noch bis heute ...

Aber, um zum Geschehen zurückzukommen – es sollte nicht lange dauern, da folgte dem vorangegangenen Desaster schon die nächste Katastrophe. – Denn: Noch war nichts entschieden! Hitler, der im Geschichtswerk „Europa zwischen den Kriegen“ als „unverfälschter Sozialdarwinist“ gebrandmarkt wird, gab sich gänzlich dem Geist der Zeit dahin und sympathisierte überdies auch mit Nietzsches Auffassung der Dinge. - „Wollt ihr den totalen Krieg?“, schrie Hitlers Patron und Generalbevollmächtigter Goebbels im Hall der Lautsprecher dem Volke entgegen. Und die Antwort erscholl im einstimmigen Widerhall mit einem absoluten „Ja!“ – für den „totalen Krieg“.

Hitler ging es wortwörtlich um eine „Regierung der Macht und Autorität“, um eine Erweiterung des „Lebensraumes“. Dieses „nationalsozialistische Gedankengut“ war „mit populären sozialdarwinistischen Ideen vom ‚natürlichen’ Überlebenskampf der Völker und Rassen ... (verknüpft)“, heißt es nun ebenfalls – in einem Anflug leiser Ahnung - im achten Band des großen Volkslexikons (S.158).

Die Geschichte hat es gezeigt – wer will es verleugnen? Die Wahrheit schreit uns direkt ins Gesicht! Das Eis, das uns ein Fundament war, ist dünn geworden. 

"Warnsignale" ließen wir außer Acht ...

Die „antiautoritäre Erziehung“ kam mit der Neuorientierung nach dem Krieg in Mode – „der Jugend bloß nichts vorschreiben“, denn sie muss das Recht und die Freiheit haben, ihren eigenen Weg zu wählen.

Im Nu, so scheint es, haben dann „Sex, Drugs & Rock’n Roll“ die Welt erobert – haben angeblich neue Perspektiven eröffnet. Man war doch schließlich „frei“ – und diesen „Boom“ nutzte dann auch die freie Marktwirtschaft. Immerzu brutaler werdende Filme begeisterten ein Millionenpublikum: Je mehr Gewalt, je mehr Thriller, Mystik und Action, desto besser kam der Film am Ende an! Videospiele animierten die Brutalität in abscheulichster Weise: Blut spritzte, Gedärme brachen aus den aufgeschlitzten Körpern hervor - die Jugend fand es „krass“, „cool“ und „geil“!

  • "Das Fernsehen hat mehr als alles andere zur Zerstörung der Kultur und der Gesellschaft beigetragen." (Robert "Ted" Turner, CNN-Gründer, *1938)

„‚Diese Jugendlichen sind extrem gefährlich, ... denn sie verfügen über keinerlei moralische Maßstäbe und Hemmungen. Sie praktizieren die Gewalt wie ein Videospiel.’“, waren die Meldungen im Hinblick auf die sinnlos ausschreitende Zerstörungswut so manch randalierender Jugendbanden der Gegenwart. („Eine ganze Generation geht verloren“; Welt am Sonntag – 13. Nov. 2005).

HOFFNUNG BLEIBT AUS. Würde man der Gegenwart ein "Bild" zuweisen, sähe man ein Inferno, das lichterloh in Flammen steht ... "Wir schaffen das!", pflegt seit jeher Angela Merkel zu sagen, doch etwaigen Worten mangelt es partout an Taten! Heuchlerisch treiben Politiker, im Verbunde mit Wirtschaftslobbyisten, weiterhin Raubbau und Ausbeutung voran ... Ohne jemals Rückgrat besessen zu haben, raffen sie die Unschuldigen dahin und schänden die Natur ... Die Zukunft sieht alles andere als "rosig" aus ...HOFFNUNG BLEIBT AUS. Würde man der Gegenwart ein "Bild" zuweisen, sähe man ein Inferno, das lichterloh in Flammen steht ... "Wir schaffen das!", pflegt seit jeher Angela Merkel zu sagen, doch etwaigen Worten mangelt es partout an Taten! Heuchlerisch treiben Politiker, im Verbunde mit Wirtschaftslobbyisten, weiterhin Raubbau und Ausbeutung voran ... Ohne jemals Rückgrat besessen zu haben, raffen sie die Unschuldigen dahin und schänden die Natur ... Die Zukunft sieht alles andere als "rosig" aus ...

Es liegt auf der Hand - unsere Kinder gestalten die Zukunft, sie werden das Land führen und regieren - sie werden die Herrschaft übernehmen. Wenn wir alt, grau und zerbrechlich sind, werden sie an der Macht sein! Dann dürfen wir uns getrost auf deren Mitgefühl und Erbarmen verlassen – aber dürfen wir das wirklich? – Oder müssen wir uns am Ende gar vor unserer eigenen "Brut" fürchten und in Acht nehmen? Fürchten vor einer Generation, der nichts mehr „heilig“ ist, einer Generation, welche mit Brutalität, Gewalt, Drogen und Kriminalität großgeworden ist, einer Generation, die nur in Reichtum, Vergnügungen und Konsum ihre Lebensziele „abzuchecken“ versteht. Einer Generation, der niemand erzählt hat, was „ethisch gut“ und „moralisch verwerflich“ ist - einer Generation, die sich selbst zum Maßstab aller Dinge macht! – In der Tat, es hat den Anschein, dass es in die letzte Runde geht ...

 

KURZ VOR SCHLUSS ...

Lassen Sie uns die Karten auf den Tisch legen!

Imperialismus, dem die heutige „Dritte Welt“ zugrunde liegt, Rassismus, Völkermorde, Euthanasie und fortschreitende Kriege – allesamt direkte Ausläufer einer Ideologie namens "Sozialdarwinismus". - Gewalt, Hass, Verbrechen, Mord und Totschlag – Raffgier, Habgier, Neid, Betrug – Sexismus, Missbrauch von Kindern, Tierquälerei, Sodomie bestimmen nun den Alltag unserer Welt. 

So steht auf, ihr Kirchenfürsten! Tut nur ein einziges Mal das, was eure Aufgabe wäre. – Papst, steig’ herab von deinem Thron und wirf den goldenen Ring von deiner Hand, den du dir von knienden Menschen küssen lässt, denn war es nicht "dein Erlöser", der da sprach: „Wer von euch der Größte sein will, der sei euer aller Diener!“ (NT, Mat. 23,11; vgl. Offb. 22,9)

Doch einer namentlichen "Kirche" und deren "Stellvertretern" kann man ohnehin nicht 'trauen! 

Was bleibt, ist - "nichts" - nur das Wissen, dass sich auf unserem Gräuel-Planeten niemals etwas ändern wird. 

Der Text versteht sich als "bloßer Versuch" der Autorin, etwas zu bewirken - der "Versuch" scheint wenigstens besser zu sein, als den Kopf in den Sand zu stecken ...

 

Silvia Walther