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ALLES KÖNNTE SO SCHÖN SEIN!

Trotz (industriellen) "Fortschritts" KÖNNTE die Welt eine Oase von Ruhe und Erquickung darstellen ...Trotz (industriellen) "Fortschritts" KÖNNTE die Welt eine Oase von Ruhe und Erquickung darstellen ...

Die Jugend KÖNNTE in ständiger Glückseligkeit gedeihen ...Die Jugend KÖNNTE in ständiger Glückseligkeit gedeihen ...

Doch dergleichen ist nicht zu erwarten ...

Es geht "rasant bergab" mit unserem Gesellschaftsstand.Es geht "rasant bergab" mit unserem Gesellschaftsstand.

Anarchie, Chaos und Verwüstung werden fortwähren - wegen korrupter Regierender, wegen verbrecherischer Großkonzerne und aufgrund bösartiger "wissenschaftlicher" Ideologien ...

Na dann: gute Nacht zusammen!

Der Nährboden aller Intoleranz! Vol. 2

Veröffentlicht am 04.08.2019

Mein erster veröffentlichter Artikel "Der Nährboden aller Intoleranz!" stellt die gekürzte Version des 20-seitigen Porträt-Aufsatzes zum Thema "Toleranz und Demokratie" des "Bündnis' für Toleranz und Demokratie" dar.

WAS IST DIE URSACHE DES WELTWEITEN INFERNOS?WAS IST DIE URSACHE DES WELTWEITEN INFERNOS?In Folge der Publikation des Artikels hatten sich sogleich populäre Wissenschaftler "wie die Geier hierauf gestürzt" - ich hatte für Aufsehen gesorgt - scheinbare "Gefahr" ging von mir aus, denn ich galt als "Fundamentalistin", "Querdenkerin", "unbeirrte Aktivistin" und als eine insgesamt "nicht kalkulierbare Person" - und solchen Leuten galt es, den Kampf anzusagen ... Meine Argumente waren "nicht ohne ..." - schließlich warnte die Wissenschaft davor, meine Artikel gar zu lesen ...
Heute enthalten meine Artikel, die ich der Öffentlichkeit zuerkenne, sicherlich nichts "Bedrohliches". Etwaige "Radikalität" oder "Fundamentalismus" sind mir nicht im Ansatz irgendwie zu eigen ...

Als "'unterdrückte' Stimme in der Gischt der Gezeiten" bin ich heute wahrnehmbar!

Die korrigierte Version des ersten veröffentlichten Artikels ("Der Nährboden aller Intoleranz! Vol. 2") ist im vorliegenden Posting nun als "Neuauflage" einzusehen:

 

Eine Analyse zur Erkenntnis bzw. Einsichtnahme irreführender Ideologien und deren vorherbestimmte Konsequenz

DER NÄHRBODEN ALLER INTOLERANZ! - VOL. 2 

Die geistige Prägung eines jeglichen Individuums ist eine Voraussetzung für das Verständnis der Toleranz und für das stetige Vorankommen einer Gesellschaft.

Schulen tragen im Wesentlichen zur Prägung der Jugend bei - und auch, wenn es dem "Lehrkörper" in diesen Tagen mangelnder Lernbereitschaft weniger zu Bewusstsein steigt, hinterlässt die Schulzeit einen bleibenden Eindruck auf den Schüler, welcher für die Grundeinstellung dessen weiteren Lebens mitverantwortlich ist!

Hat man Toleranz nicht schon von Kindesbeinen an, entweder durch die Erziehung des Elternhauses oder die der Schule als grundlegend wahrgenommen, wird es schwer bis unmöglich sein, dies im späteren Leben als wichtig oder etwa unumstößlich in Erfahrung zu bringen.

Toleranz ist ein weit verbreitetes, um nicht zu sagen "breit getretenes" Schlagwort unserer Generationen. Toleranz stammt vom Lateinischen - „tolerare“, was so viel wie "erdulden", "ertragen" heißt.

Unsereins kennt den Begriff der Toleranz aber nicht besonders in diesem Zusammenhang, sondern viel mehr darin, etwas zu akzeptieren, etwas anzunehmen, genau so, wie es seinerseits nun ist. Toleranz meinte ursprünglich, im christlichen Sinne, die glaubensbedingte Unterdrückung durch andere im festen Vertrauen auf Gott auszuhalten, durchzustehen - ohne dabei dem Hass Raum zu geben, was also eine Rächung gegen den etwaigen Bedrücker bedeutet hätte.

Über die Zeiten hinweg hat das Wort Toleranz jedoch seine Rolle und Bedeutung verändert: Die "passive Opferrolle" - das Erdulden gegenüber dem Bedrücker - ist der "aktiven Täterrolle" gewichen, welche ihrerseits Bedrückung praktiziert und nun zur friedvollen Akzeptanz des Gegenübers angehalten werden muss. Fazit: Du sollst, wenn es um Toleranz geht, nicht mehr erdulden und ertragen, sondern annehmen und akzeptieren!

Der Begriff von Toleranz ist heutzutage mehr "Auslaufmodell" als "Wegmarke".Der Begriff von Toleranz ist heutzutage mehr "Auslaufmodell" als "Wegmarke".

DIE SCHULE - VORBILDLICHE ERZIEHERIN ODER SYSTEMATISCHE VERZIEHERIN?

Zwei Jahrzehnte ist es indes her, dass ich, die Autorin dieser Niederschrift, selbst „die Schulbank gedrückt habe", und ich erlaube mir, „die Vermittelung von Wissen“ innerhalb der Lehrinstitute als prinzipielle "Abfertigung" auszusprechen: Da ja ein Schüler gewöhnlicher Lehrinstitute in unbefriedigender Weise auf zwischenmenschliche (Sozial-)Kompetenzen, "rechtschaffenes Betragen" und Gewissensfragen hin unterwiesen und vorbereitet wird, welche als "Säulen" der Moral und des Umgangs miteinander zu betrachten sind!

Ja, dem weltoffenen Schüler werden verschiedene Abhandlungen der Welt-Religionen und andererseits die Lehre der allgemeinen Ethik vorgelegt, wo der Schüler teils mit erschreckenden Persönlichkeiten konfrontiert wird, Persönlichkeiten, die offensichtlich selbst Schiffbruch, was ihre geistige Konstitution anbelangt, erlitten haben. Traurig ist, dass es bei der Behandlung solcher Zeitgenossen gar nicht erst zur Debatte steht, die sich widerspiegelnde Perversion derselben in Frage zu stellen! Die Rede ist beispielsweise vom sexuell-frustrierten, paranoid-ausartenden Seelenarzt Sigmund Freud oder vom unversöhnlich-gnadenlos artikulierenden Philosophen Friedrich Nietzsche, dessen Ideologie sich Hitler in seinem Kampf zunutze machte ... (siehe z. B.: "Nietzsche-Rezeption im Nationalsozialismus", Wikipedia.de)

Dies ist meines Erachtens der Fluch der materialistisch ausgerichteten Zufallsprognostiker, welche die Überlegenheit des Stärkeren und das Ausschalten des Schwächeren als Priorität des eigenen Vorankommens in die Welt getragen haben, wo man sich komischerweise wieder konträr dem Punkt der Toleranz gegenüber sieht.

Es nützt ja nichts, das Gewächs der Intoleranz, welches die Früchte der Ignoranz trägt, oberflächlich anzutasten. Wenn man wirklich etwas erreichen möchte, muss man an die Wurzeln!

Toleranz ist auf lange Sicht der Lehre von Nächstenliebe gleichzustellen, wobei dies zunächst bedeuten würde, jemand anderes anzunehmen, so, wie er ist, ferner jedoch auch zur Selbstlosigkeit, Aufopferung und zu dem verloren gegangenen Attribut der Toleranz, nämlich das Erdulden eines erdrückenden Umstandes, hinausliefe.

Setzen wir die tragenden Elemente wissenschaftlicher Erkenntnisse bzw. Theorien des gegenwärtig praktizierten Unterrichts dem längeren Arm der Toleranz, also der Nächstenliebe, gegenüber, dann führt dies zwangsläufig zur Kollision, da ja nach allgemeinem Verständnis in der Geschichte des Lebens lediglich das Recht und die Macht des Stärkeren über Sein und Nichtsein entschieden hat und bisweilen heute noch entscheidet.

Unumstritten bleibt jedoch, dass trotz aller Stärken der Intellektuellen gegenüber den Proletariern, trotz aller Erhabenheit der Normalbürger gegenüber den Asozialen, trotz aller Ausschweife der Reichen gegenüber den Armen, der Gesunden gegenüber den Behinderten, der Deutschen gegenüber den Ausländern, ein Miteinander Absolutheitsanspruch haben muss!

Ist diese gewichtige Erkenntnis nun ein zufälliges Produkt eines zufälligen Verstandes? Oder ist sie nicht vielmehr eine immaterielle Gewissensfrage, welche eine jener Faktoren ist, die den Menschen vom Tier unterscheidet?

Traurig, aber wahr: Wie viele Kinder doch in diesen finsteren Zeiten sich selbst überlassen sind!Traurig, aber wahr: Wie viele Kinder doch in diesen finsteren Zeiten sich selbst überlassen sind!

DAS FUNDAMENT DER TOLERANZ

Toleranz wird heutzutage in Frage gestellt, da sie zur persönlichen Entscheidungsfrage mutierte …

Die heranwachsenden Generationen befinden sich in einer schwierigen Situation, denn sie wissen weder Sinn noch Zweck ihres persönlichen Daseins: Ein Gefühl der „Planlosigkeit“, Depression und Ohnmacht erschleicht da die Gemüter. Schönheit ist zum allgegenwärtigen Monopol erhoben worden, Jugend wird nunmehr als zeitlos dargestellt! Actionhelden glorifizieren ein Statussymbol völliger Unantastbarkeit, und wer solchen äußerlichen Ansprüchen der modernen Zivilisation nicht (mehr) genügen kann, wird zum Außenseiter, sich selbst überlassen und verstoßen! Die Welt klagt immer öfter über den Verfall der Werte, den Verlust von Moral und Sittsamkeit und in der Tat: zunehmende Brutalität und Kriminalität, Sexismus in Form von Kinderprostitution und Frauenhandel, Gewalt, Drogen- und Alkoholexzesse - Intoleranz, Egoismus, Hass und Unversöhnlichkeit - sind alles Erscheinungsformen, die in unserem Jahrhundert in nie dagewesener Prägnanz verzeichnet werden!

Ein Problem aus der Welt zu schaffen, erfordert immer eine gute Portion Entschlossenheit, und manchmal auch das Eingeständnis, Fehler gemacht zu haben ...

Die Wurzel des Problems des zuweilen völligen Desinteresses, der Diskrepanz und Gleichgültigkeit, der Disziplin-, Respekt- und Empfindungslosigkeit liegt in der weit verbreiteten „Glaubenshaltung“, dem "Sozialdarwinismus" zu huldigen – übrigens hat Charles Darwins "Theorie" gehörig an Substanz verloren, wie es beispielgebend indes die drei nachfolgenden Zitate autorisierter Herkunft belegen:

  • „Wenn man nicht aus Überzeugung oder durch wissenschaftliche Ausbildung für die Ansicht voreingenommen ist, das Leben sei auf der Erde [spontan] entstanden, macht diese einfache Berechnung [die "mathematische Unwahrscheinlichkeit"] ein solches Konzept unmöglich.“ (Fred Hoyle und N. C. Wickramasinghe, Astronomen; Evolutionisten geben zu, dass die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung einer Zelle mit all ihren eingebauten Komponenten bei 1 zu 10hoch40000 liegt, wobei jedes Ereignis, das eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 10hoch50 hat, von Mathematikern bereits so eingestuft wird, als träte es nie ein! - Hinweis: Der menschliche Körper weist schätzungsweise 30 Billionen Zellen auf, welche im Verbunde miteinander "arbeiten"!)
  • „Das Zeugnis der Fossilien stimmt mit dem Schöpfungsbericht überein. In den ältesten Gesteinen finden wir keine Fossilienreihen, die allmähliche Veränderungen von den primitivsten Geschöpfen bis zu hochentwickelten Formen erkennen lassen. Stattdessen erscheinen in den ältesten Gesteinen entwickelte Spezies plötzlich. Die fossilen Bindeglieder fehlen völlig.“ (Kommentar der Zeitschrift Times; Biochemiker D. B. Gower)
  • „Charles Darwin hat es schwer in den USA. Derzeit steht seine Evolutionstheorie in Kansas auf dem Prüfstand ... Der Mensch [ist] zu komplex, um allein durch die natürliche Evolution entstanden sein zu können.“ („US-Konservative zweifeln an Darwins Erbe“, T-Online-Nachrichten, 2005)

Schon der amerikanische Präsident Thomas Jefferson erklärte: „Ich habe es stets gesagt – und werde es immer wieder sagen: Ein aufmerksames Durchforschen des Heiligen Buches macht die Menschen zu besseren Bürgern ... macht die Menschen zu den besten der Welt.“

 

VERSTRICKT UND VERWORREN IM NETZ DER ZUFALLSSPEKULATION ...

Edelmut, wertachtendes Zuvorkommen der Gentleman-Generation, Freundlichkeit und Geradlinigkeit in Form von Rechtschaffenheit galten zu Anfang des vorherigen Jahrhunderts noch als erhaben – heute dagegen kennt man weder Tugend, noch weiß man Gerechtigkeit zu schätzen, geschweige denn zu definieren!

Heutzutage hat sich der Trend zum absoluten Gegenteil der noch bislang geltenden abendländischen Grundsätze verkehrt: In den Schulen beispielsweise, kann nicht mehr die Rede von einem moralischen Gleichgewicht sein.
Das Recht des Stärkeren ist zum allgegenwärtigen Maßstab des menschlichen Handelns geworden!

Werte, Regeln, Moral und Anstand stellen dieser Tage Begrifflichkeiten dar, die sich der realen Wahrnehmung mehr und mehr entziehen. - Was sind überhaupt „Werte“? Warum eigentlich „Moral“ und „Anstand“ – und für wen das Ganze?

Es ist ja doch alles relativ und im Grunde sowieso unbedeutend! – Ist doch sch...egal! – Hauptsache ich hab’ meinen Spaß! Sterben muss ich sowieso irgendwann einmal, und bis dorthin möchte ich mein Leben auf alle Fälle in vollen Zügen genießen. Und ehrlich gesagt – der Rest? – Was soll’s! Was interessiert’s mich – du verstehst, was ich meine, oder?

  • „Die moralische Grundlage ist aus unserer Kultur verschwunden.“ (Christopher Lasch, Geschichtsprofessor an der Universität Rochester, 1932-1994)
  • „Künstler, Ökonomen, Geschäftsleute und Familien haben ihren Glauben an die zukunftsfrohen Behauptungen verloren ... Ausbrechen, Leere, Ironie, Chaos – das sind einige der heutigen Modewörter. Sie zeigen das verworrene Netz des Postmodernismus auf, in dem der moderne Mensch verloren ist.“ (Arjo Klamer, international geschätzter Ökonom, *1953)

Intrigen werden da gesponnen, das Lästern und Mobbing gegenüber Schwächeren erreicht seinen Höhepunkt in Schulen und in der Arbeit. 

Seelisch "zerrüttet" siecht der Großteil einer ganzen Weltbevölkerung dahin ...Seelisch "zerrüttet" siecht der Großteil einer ganzen Weltbevölkerung dahin ...

Wer „Smalltalks“ am besten beherrscht, wer sich cool und „in“ zu äußern vermag, zu dem sieht die Welt hinauf, ganz gleich, ob es sich nun um ein „Charakterschwein“ oder einen „Menschenschlächter“, im Sinne angewandter, schikanierender Worte handelt! 

Das Gewissen des Menschen gilt längst nicht mehr als „unüberwindbare Instanz“ - mundtot hat man es gemacht …

Äußerlichkeiten triumphieren über das Edle eines Charakters und körperliche Stärke über die geistige Willenskraft!

Wie viele Teenager verbringen ihre Freizeit mit grausamen Computerspielen, in denen Gewinner ist, der am meisten Menschen - Feinde, Gegner - durch brutale Waffen niedermetzelt? -

Discotheken züchten die Jugendlichen derweil' zu einer Spaßgeneration heran, die nur noch darauf aus ist, ihre Gelüste zu befriedigen - ganz nach dem heillosen Prinzip: „Sex, Drugs & Rock’n Roll“! - Alles, was Spaß macht, ist erlaubt, und da schreckt man letzten Endes auch nicht vor Abtreibungen zurück, welche inzwischen routinemäßig vorgenommen werden!

  • „Der Zustand, in dem sich Regierung, Religion, Moral, gesellschaftlicher Verkehr, Sprache, Kunst und die letzte Grundlage des zivilisierten Lebens, die allgemeine Hoffnung, befinden, gestattet uns, zumindest einen vorsichtigen Schluss über die Bedeutung der gegenwärtigen Epoche zu ziehen ... Die heutige Lebensanschauung steht in krassem Gegensatz zu der, die man vor einem Jahrhundert hatte ... Die Gier nach absoluter Freiheit ist bösartig ... Wenn das noch nicht der Zusammenbruch ist, dann ist es unleugbar der Zerfall.“ (Geschichtswerk: „The Columbia History of the World“).

 

TROTZ DER VIELEN DEBATTEN GESCHEITERT?

Natürlich kann man als weltverbessernder Pazifist und Idealist den Menschen immer wieder ins Gewissen rufen: „Ihr müsst tolerant sein, um ein friedliches Miteinander zu gewährleisten. Ihr müsst Rücksicht und Achtung voreinander haben! - Das sind die Grundpfeiler einer glücklichen und funktionierenden Gesellschaft!“

Aber welchen Anreiz gibt es schon, ein tieferes, ein fortwährendes Toleranzverständnis zu entwickeln, das doch unweigerlich mit einem Abbruch, einer Änderung oder Einschränkung der eigenen Lebenseinstellung und -gewohnheiten einherzugehen hat?

Hasse ich meinen Gegenüber, weil er so hässlich, blöd oder ein Ausländer ist, warum sollte ich wegen irgendeinem idealistischen Appell damit aufhören?
Warum sollte ich mich mit meinen Freundinnen nicht mehr im Lästern ereifern, wenn ich mir doch damit die Langeweile vertreiben kann? – Außerdem ist "die" jawohl wirklich fett, oder nicht?
Warum sollte ich mich gegenüber irgendwelchen Idioten und „Spackos“ sozial oder rücksichtsvoll betragen, wenn mich deren tölpelhafte Anwesenheit ganz einfach nervt?
Was wollen mir überhaupt irgendwelche Politiker und Intellektuellen "verklickern", von wegen "Demokratie" und so? – Die machen doch eh, was sie wollen! Und das Gelabere von einer besseren Welt und so’n Quatsch – ich find' das Leben geil, so wie es ist!!! – Ja, klar – da sind auf der anderen Seite die Armen in der Dritten Welt – ja, das ist schon schlimm! Aber da kann doch ich nichts dafür!

So in etwa steht es um die aktuelle Geisteshaltung - und zwar nicht allein im Hinblick auf die Jugend! Über Toleranz wird zwar weit und breit diskutiert, doch sieht sich im Grunde dadurch kaum jemand veranlasst, seine ganz persönliche Ansicht der Dinge und Verfahrensweise wenigstens zu überdenken ...

 

DIE WAHRHEIT WIEGT SCHWER!

Adolf Hitler, gebrandmarkt zeit seines Lebens, teilte Darwins Anschauung über das vermeintliche Recht des Stärkeren und wurde nicht umsonst „unverfälschter Sozialdarwinist“ (aus dem Geschichtswerk: „Europa zwischen den Kriegen“) genannt. Vor allem das namentliche „Volk Gottes“ - Israel - sollte unter der menschenfeindlichen, abscheulichen Ideologie Hitlers bzw. dessen geistigen Wegbereitern unsagbares Leid erdulden müssen, um infolge einer planmäßig koordinierten (!) „Endlösung der Judenfrage“ jener diabolischen Vorstellung von arischer Prädestination zu genügen!

Jegliche Herrschaftsform verliert unweigerlich an Stabilität und Bedeutung, wo die Toleranz nur oberflächlich postuliert wird! Toleranz lässt sich jedoch nicht zum Grundpfeiler einer Gesellschaft machen, welche ihrerseits den Glauben vertritt, das Recht des Stärkeren sei die Ursache aller Existenz! Das Recht des Stärkeren oder die zufällige Evolution kann sich schließlich auf längere Sicht mit der Menschlichkeit weder identifizieren, noch arrangieren. Denn Menschlichkeit verliert sich im Nichts und wird zur Fiktion, zur Illusion irgendwelcher Utopisten, wenn man sie nicht auf dieselbe Stufe wie die (Nächsten-)Liebe stellt:

  • „Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf; sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbitten, sie rechnet das Böse nicht zu; sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber mit der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.“ (Bibel, 1.Korinther 13,4-7)

Die Menschen sind heutzutage nicht mehr in der Lage, sich über den Materialismus hinwegzusetzen. 

Missstände wie die Armut und der Hunger, müssten sofort und ohne Umschweife aus der Welt geschafft werden! – Bloß „fromme Worte“, die Änderungen erwägen, Aufschübe, Ausreden und Lügen müssten eigentlich „geahndet“ werden! Geldbegierde sollte desgleichen geächtet werden, dahingegen müssten Selbstlosigkeit und Aufopferung wieder an der Tagesordnung stehen! Praktizierte "Nächstenliebe" würde bereits den Versuch des Betrugs vereiteln und gewaltverherrlichende Propaganda wäre pardonlos zu verdammen! Gutes Aussehen allein sollte nicht mehr überzeugen - Anstand, Ehre und Gerechtigkeit bräuchten wieder den früheren Stand ihrer Souveränität.

Aber ist es das, was die Welt überhaupt möchte – kann man das noch mit dem Willen des Volkes in Einklang bringen? – Ist nicht vielmehr Geld die Welt, Ruhm und Ehre, Reichtum und Schönheit das Bestreben und Begehren der allermeisten? Ist die Vorstellung der Toleranz nicht nur ein unzureichender Abklatsch der eigentlich notwendigen Nächstenliebe und die angebliche Rücksicht anderer gegenüber – ist sie nicht nur das Mittel zum Zweck, um sich Ärger vom Halse zu halten?

 

DIE GEGENWART - KRONZEUGIN WIDER ALLEN PROTESTS ...

Das tägliche Fernsehprogramm beispielsweise, ist ein direktes Spiegelbild der Wesenheit unserer Gesellschaft: Cool sein, Sexappeal haben, Spaß treiben bis hin zur Narretei, Action erleben und sich der Genusssucht ergeben – das sind nur einige derjenigen Trendsetter, die das Niveau unserer modernen Zeit vergegenwärtigen. Intoleranz der übelsten Sorte, die keinerlei Funktion einer etwaigen „abschreckenden Wirkung“ ausübt, wird oftmals verächtlich auf Kosten derer ausgeübt, die vom gewünschten Idealbild abweichen – gemeint sind „Fette“, „Hässliche“, „Blöde“ und dergleichen! Besonders die aberwitzig „coolen Streifen“, welche sich die Jugend mit Vorliebe „reinzieht“, bieten, wenn überhaupt, nur kärgliche Vorbildsgestalten, um in etwa Grundwerte wie die Menschlichkeit aussagekräftig „rüberzubringen“ - was überdies natürlich voraussetzte, dass die Filmemacher selbst ein entsprechendes Werteverständnis erfahren hätten ... 

  • „Das gesamte zwanzigste Jahrhundert ist in den Strudel des Atheismus und der Selbstzerstörung geraten. ... Jeder Versuch einen Ausweg aus der heutigen Weltmisere zu finden, ist vergeblich, solange wir uns nicht reumütig auf den Schöpfer von allem zurückbesinnen; andernfalls ist kein Ausweg in Sicht, und wir werden ihn vergeblich suchen.“ (Alexander Solschenizyn, „Nobelpreis für Literatur“, Schriftsteller u. Systemkritiker, 1918-2008)

Eine düstere Prognose: Es wird sich nichts ändern ...Eine düstere Prognose: Es wird sich nichts ändern ...

Es ist allen Ernstes abzusehen, dass sich die Dinge vorerst nicht zum Guten wenden werden, um über Feindschaft, Hass, Uneinigkeit, als auch über Intoleranz, Bosheit, Intrigen usw. zu triumphieren, da man die inbrünstig umfochtene heutige "Religion" bzw. das gegenwärtige Weltbild, tief in die Köpfe und Herzen der Menschen eingraviert hat: „Entweder glaubt man an diese Ideen, oder man wird unweigerlich als Ketzer gebrandmarkt.“ (Hoyle und Wickramsinghe; Astronomen)

Der Sozialdarwinismus (die Ideologie über „das Recht des Stärkeren“) stellt den Nährboden für jegliche Form der Intoleranz dar – hier haben wir den Dünger, welcher den Samen der Habsucht und Korruption, den des Egoismus’, der Ignoranz und Brutalität in geradezu monströser Weise hat gedeihen lassen! 

Die Konsequenz' wird nicht auf sich warten lassen – sie ist ja längst daran, uns zu ereilen, indem wir zwar nach Frieden und Toleranz suchen, diese aber – ehe wir sie je ergreifen könnten – vor unseren fahlen Angesichtern 'schwinden …

 

Silvia Walther

 

ANMERKUNG: "Der Nährboden aller Intoleranz! Vol. 2" ist die überarbeitete Version des Artikels aus dem Jahre 2005. (Stand: 07.08.2019) - Nach wie vor kursieren im Internet Seiten, in welchen der Original-Artikel einsehbar ist - persönlich erachte ich die Quintessenz des Artikels "Der Nährboden ..." als folgerichtig ...

Heute bereue ich in Teilen meinen früheren Werdegang. Hätte ich nicht so sehr für Ideale bis aufs Äußerste gekämpft, wäre mir sicherlich sehr viel Leid und Qual' erspart geblieben! Hätte ich mich nicht derartig "ins Zeug gelegt", müsste ich heute nicht als zu 100 Prozent schwerbehinderte Frau ein entbehrungsreiches und immerzu schmerzerfülltes Dasein "fristen" ...

Zeiten kann man nicht "zurückdrehen", dennoch bedaure ich die Tatsache sehr, dass ich meine körperliche Gesundheit von einst vollständig verloren habe - und heute "das" sein muss, was ich also bin ...

Silvia Walther