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... LÄNGST SCHON EIN STILMITTEL UNSERER GESELLSCHAFT!

   

  • "Der Mörder sticht dem Opfer in die Kehle. Der Mobber sticht dem Opfer in die Seele." (Robert Keller, Widerstands-kämpfer gegen den Nationalsozialismus, 1901-1972)
  • "Mobbing ist eine feige Abart des Mordens." (Esther Klepgen, Autorin, *1965)
  • "Wir müssen lernen, entweder als Brüder miteinander zu leben oder [...] unterzugehen." (Martin Luther King, Pastor u. Bürgerrechtler, 1929-1968)

"Aktivistin" schon in jungen Jahren ...

Veröffentlicht am 30.07.2019

Mit "wachen" Augen begann ich das Dilemma, welches sich auf Erden abspielt, wahrzunehmen. Es schien mir eine Pflicht zu sein, Außenseiter und "Mobbing-Opfer" in Schutz zu nehmen, weshalb "sie" mich selbst zur Zielscheibe machten, doch "sie" vermochten nicht, mich in die Knie zu zwingen, da ich ihnen in Sachen Willenskraft und geradliniger Orientierung "überlegen" war ...

Ich fing damit an, für den Schulunterricht Referate vorzubereiten, in welchen die Thematik einer "Dritten Welt" "untersucht" wurde. Mit Nachdruck legte ich im Alter von 15 Jahren offen, dass es "Parallel-Welten" gab - nachdem ich veranschaulichte, dass die Dritte Welt, sprich "Entwicklungsländer", durch die reichen Industrienationen "ausgebeutet" werden, resümierte und appellierte ich in etwa mit folgendem Schlusswort an die "Vernunft" meiner Mitschülerinnen (in der Agnes-Bernauer-Realschule wurden damals ausschließlich Mädchen unterrichtet [übrigens hatte ich als "Pubertierende" vormals leider wegen "mangelnder Lernbereitschaft" das Gymnasium verlassen "müssen" ... seinerzeit hatte ich indes die Schule nur noch als "Beschneidung meiner persönlichen Freiheit" empfunden]) - inzwischen (also), "vernünftiger" geworden, war dies nun ungefähr der "Schluss-Appell", den ich als 15-Jährige jetzt einem meiner Referate angedeihen ließ: "Während wir jeden Morgen unbeschwert vor dem Spiegel stehen und uns überlegen, welche schicke Bekleidung wir anziehen und wie wir uns 'aufstylen' sollen, und während wir verschwenderischen Überfluss an Lebensmitteln haben, verhungern anderswo - gerade jetzt, zu dieser Sekunde! - Menschen, weil sie ausgebeutet werden und nichts zu essen haben!" - Derartige Referate hatte ich "gut" vorbereitet - und ich meine, mich erinnern zu können, bei manch einer meiner Mitschülerinnen Tränen in den Augen gesehen zu haben ...

 

Als selbstverständlich erachtete ich es - so, als sei es eine Kür - mich im Falle von Ungerechtigkeiten, wann immer andere "gemobbt" wurden, "einzuschalten" ... Im Sinne eines "Beistands" eilte ich herbei, sobald vermeintliche "Außenseiter" durch "schäbige Aktionen" anderer attackiert worden waren ... Das verschaffte mir den Ruf, "mein Amt als Klassensprecherin 'sehr anerkennenswert' zu erfüllen". Im Abschlusszeugnis erhielt ich eine äußerst "rühmliche" schriftliche Beurteilung bezugnehmend auf meine "Persönlichkeit" - das Abschlusszeugnis liest sich entsprechend folgendermaßen:  

Abschlusszeugnis, Agnes-Bernauer-Realschule, 2000Abschlusszeugnis, Agnes-Bernauer-Realschule, 2000

 

2002, als das Bundesministerium für Umwelt einen Aufruf an die Jugend startete, eigene "Konzeptionen" zum Thema "Mission:possible - kämpft für die Umwelt!" einzureichen, verfasste ich meine erste "Denkschrift", welche ich der Regierung zusandte (damals war mein Schreibstil noch als durchaus "ausbaufähig" zu erachten ...) - der Wortlaut des Textes erzeigte sich als solcher: 

Beitrag / Idee zum Wettbewerb "Mission possible", 2002Beitrag / Idee zum Wettbewerb "Mission possible", 2002

 

 Daraufhin erhielt ich eine Urkunde des Bundesministeriums:  

Auszeichnung des Bundesministeriums aufgrund der Teilnahme am Jugend-Wettbewerb "Mission:possible - kämpft für die Umwelt!", Juni 2002Auszeichnung des Bundesministeriums aufgrund der Teilnahme am Jugend-Wettbewerb "Mission:possible - kämpft für die Umwelt!", Juni 2002

 

Mehr und mehr reifte in mir die Überzeugung heran, innerhalb der Gesellschaft "etwas bewegen" zu wollen / zu müssen - und schließlich wurde auch meine Befähigung, mich in schriftlichen Dingen wortgewandt auszudrücken, zu einer Passion für mich.

Es galt vermehrt, sich Gehör zu verschaffen ...

Der Fortlauf stattgehabter Dinge ist in Folge-Postings einsehbar ...